Blackout-Konzept

Blackout

Gemeinde erarbeitet Blackout-Konzept gemeinsam mit Profi

 

Die schweren Niederschläge rund um Weihnachten haben auch ein anderes wichtiges Thema wieder in den Fokus gerückt, das Thema Blackout/Energielenkung. Wir beschäftigen uns schon länger mit dem Thema. Aber gerade bei den Hochwasser-Einsätzen vor Weihnachten ist dann in der Nacht auch noch der Strom teilweise ausgefallen. Deswegen brauchen wir mehr Speed auf dem Thema, so Bgm. Stefan Zimper. Nun wird unter Einbindung von Mag. Alexander Spannbauer ein umfassendes Blackout-Konzept für die Gemeinde entwickelt. Spannbauer ist Experte des Bundesheeres auf diesem Gebiet und hat auch am Konzept für die MilAk mitgearbeitet. Dabei werden unter anderem die Themen (Ab-)Wasser, Bevorratung, Krisenkommunikation, Anlaufstellen für die Bevölkerung aber auch Betreuungspflichten bearbeitet. „Ich spreche derzeit mit allen wesentlichen Stakeholdern in der Gemeinde. Von der Gemeindeärztin, über die Bildungseinrichtungen bis zu den Nahversorgern. Nur wenn jeder weiß welche Rolle er dann übernehmen müsste, können wir Chaos vermeiden“, so Mag. Spannbauer. Am Zivilschutztag soll das Konzept bereits im „Echtbetrieb“ erprobt werden. 

„Wichtig ist, dass wir als Gemeinderäte wissen welche Investitionen sinnvoll sind. Nur Aggregate ankaufen ist zu wenig. Immerhin hängt das gesamte Ortswassernetz an einem vernetzten digitalen System. Da hilft es wenig die einzelnen Punkte isoliert zu betrachten“, so gf. Gemeinderat Hannes Perner. „Wir haben mit dem Thermalbad zumindest bei der Trinkwasserversorgung einen Vorteil. Das darf aber nur die letzte Option sein. Ziel muss es sein, dass sich die Bevölkerung so gut wie möglich selbst zuhause versorgt“, so Bgm. Zimper abschließend.

 

Am Foto v. links: 

Gf. GR DI Hannes Perner, Mag. Alexander Spannbauer, Bgm. Stefan Zimper vor einer der Thermalquellen, auf die auch im Blackout-Fall zurückgegriffen werden kann.